MoSaiKTeil „Moore, Sande, Kiefern und Teiche der Lausitz“

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Im Verbundprojekt MoSaiKTeiL „Moore, Sande, Kiefern und Teiche der Lausitz“ arbeiten die Naturschutzstation Neschwitz e.V., die Naturforschende Gesellschaft der Oberlausitz e.V. und das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz mit regionalen Partner*innen wie dem Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft in einem umfassenden Naturschutzprojekt im Förderschwerpunkt „Hotspots der biologischen Vielfalt“ zusammen. Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert.

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Projektgebiet

Das Verbundprojekt „MoSaiKTeiL“ umfasst den Hotspot 20 „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaften“ und deckt mit den großen Schutzgebieten Königsbrücker Heide, Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sowie dem Teichgebiet Niederspree und Hammerstadt die Projektregion von der West- bis zur Ostgrenze ab.

Projektziele

Zu den erklärten Zielen des MoSaiKTeiL – Projekts gehören:

  • Aus der Umsetzung und wissenschaftlichen Begleitung praktischer Naturschutzmaßnahmen, wie der Sömmerung oder Entschlammung von Teichen, konkrete Empfehlungen für Pflege, Erhalt und Förderung im Einklang mit der Bewirtschaftung abzuleiten und beispielsweise in Förderrichtlinien einfließen zu lassen.
  • Spezifische Fragestellungen sollen neue Erkenntnisse über ökologische Zusammenhänge schaffen und Kenntnislücken zur Ökologie bestimmter Arten wie z.B. dem Wintergrün schließen.
  • Im Rahmen einer starken und langfristigen Vernetzung der lokalen Akteur*innen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung sollen innovative Angebote mit analogen und digitalen Formaten entstehen, die das Erleben, Verstehen und Bewahren der Region fördern.
  • Auch in Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit und dem praktischen Naturschutz sollen Foren des Austausches und der Abstimmung etabliert werden.
  • Der lokalen Bevölkerung soll durch die aktive Einbindung in die Durchführung von Naturschutzmaßnahmen, die Erfassung von Artengruppen und die Entwicklung von Visionen für die Region das aktive Mitgestalten zukunftweisender Ansätze ermöglicht werden. Dies trägt erheblich zum Erhalt und der Förderung des Hotspots Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft bei.  

Aktivitäten

Der Kern des MoSaiKTeiL-Projektes sind praktische Naturschutzmaßnahmen in vier kleinräumig wechselnden Lebensräumen. Die Durchführung der Maßnahmen erfolgt unter Einbeziehung aller Beteiligten über die gesamte Projektregion hinweg. Begleitet werden diese Naturschutzmaßnahmen von Erfolgskontrollen, die wiederum von regionalen Fachleuten durchgeführt und in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen der Region ausgewertet werden.

Die Vernetzung der verschiedenen Verbund- und regionalen Partner*innen ist ein weiterer, wichtiger Schwerpunkt des Projektes! Im Rahmen von Workshops, Tagungen und gemeinsamen Veranstaltungsreihen treffen regionale AkteurInnen aus Bereichen des praktischen Naturschutzes, der Umweltbildung, der Forschung, aber auch aus den Behörden und insbesondere aus den Reihen der Landnutzer*innen aufeinander, tauschen sich aus und stimmen praktische Umsetzungen ab.

Gemeinsam mit Umweltbilder*innen und Museen werden innovative Formate entwickelt, die vor dem Hintergrund der Maßnahmen und ihrer Wirkung anschaulich die Besonderheiten des Hotspots vermitteln und die Region erlebbar machen.

Ob an einem Aktionstag, in einem Jugendcamp oder bei der Teilnahme an einer der vielfältigen Veranstaltungen im gesamten Hotspot – es werden informative Details zu erfahren sein, praktische Maßnahmen selbst umgesetzt sowie eigene Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen werden können!